| 2000, | 30. Januar | Dammbruch einer Absetzanlage in Baia Mare (Rumänien), der eine schwere Umweltkatastrophe zur Folge hat. |
| 2000, | 31. Januar | Eine Verkehrsmaschine vom Typ Airbus A310 der Kenyan Airways mit 179 Menschen an Bord stürzt eine Minute nach dem Start bei Abidjan in den Atlantik. 169 Tote. |
| 2000, | 31. Januar | Eine MD-83 der Alaska Airlines stürzt auf dem Flug von Mexiko nach San Francisco etwa 18 km vor Ventura in den Pazifik. Alle 88 Menschen an Bord sterben. |
| 2000, | 29. März | Im Westen Kenias kommen beim Zusammenstoß zweier Busse mehr als hundert Menschen ums Leben |
| 2000, | 19. April | Eine Boeing 737 stürzt während des Landeanflugs auf die philippinische Insel Samal, etwa 6 km vor der Start- und Landebahn ab. Alle 131 Personen an Bord sterben |
| 2000, | 06. Mai | Erdbeben in der Provinz Cankiri, Türkei, 2 Tote |
| 2000, | 13. Mai | 22 Menschen verlieren in Enschede bei der Explosion einer Fabrik für Feuerwerkskörper ihr Leben |
| 2000, | 04. Juni | Ein Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra, Indonesien, fordert 103 Menschenleben |
| 2000, | 05. Juni | Indonesien. Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra. Über 100 Tote |
| 2000, | 23. Juni | Volksrepublik China. Nahe Luzhou in der Provinz Sichuan kentert auf dem Jangtse eine Fähre. 131 Tote |
| 2000, | 30. Juni | Beim Untergang der indonesischen Fähre Cahaya Bahara vor Sulawesi sterben über 500 Menschen |
| 2000, | 13. Juli | Volksrepublik China. In der Provinz Shaanxi begräbt eine Schlammlawine ein ganzes Dorf. 120 Menschen sterben |
| 2000, | 13. Juli | Bombay, Indien. Ein durch starke Regenfälle ausgelöster Erdrutsch begräbt das Armenviertel und fordert etwa 250 Todesopfer |
| 2000, | 17. Juli | Patna, Indien. Eine Boeing 737 der Indian Alliance Air stürzte während des Landeanfluges ca. 1 km vor der Start- und Landebahn in bewohntem Gebiet ab. 6 Anwohner und 51 Menschen an Bord starben. 6 Passagiere überlebten das Unglück |
| 2000, | 25. Juli | Bei dem Absturz einer Concorde der Air France kamen bei Paris alle 109 Insassen sowie vier Menschen am Boden ums Leben. |
| 2000, | 27. Juli | Dhangarhi, Nepal. Eine DHC Twin Otter 300 der Royal Nepal Airlines stürzte bei Regen und schlechter Sicht ab. Alle 25 Menschen an Bord starben |
| 2000, | 12. August | Das russische Atom-U-Boot Kursk sinkt nach mehreren Explosionen in der Barentssee. Die 118 Mann Besatzung kommen dabei um |
| 2000, | 23. August | Oman. Absturz eines Airbus A320 der Gulf Air während des Landeanflugs etwa 3 km vor der Start- und Landebahn. Alle 143 Menschen an Bord sterben |
| 2000, | 31. Oktober | Taipei, Taiwan. Eine Boeing 747 der Singapore Airlines stürzt kurz nach dem Start ab: 80 Menschen sterben, 99 können gerettet werden, die meisten mit schweren Verletzungen |
| 2000, | 11. November | Bei einer Brandkatastrophe im Tunnel (Seilbahnunglück) der Standseilbahn zum Kitzsteinhorn in Kaprun in Salzburg sterben 155 Menschen, darunter auch viele Kinder und Jugendliche |
| 2000, | 15. November | Luanda, Angola: Absturz einer Antonow An. Dezember. Alle 54 Menschen an Bord sterben |
| 2000, | 25. November | Ein Erdbeben der Stärke 6,3 im Kaukasus fordert 31 Todesopfer |
| 2000, | 06. Dezember | Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in Turkmenistan fordert elf Menschenleben |
| 2000, | 16. Dezember | Im US-amerikanischen Bundesstaat sterben zwölf Menschen bei schweren Tornados ums Leben. Die am schwersten betroffene Region ist die um Tuscaloosa. |
| 2000, | 20. Dezember | In einer Schlammlawine, ausgelöst durch den Bruch eines Druckstollens des Speicherkraftwerkes Lac des Dix (Schweiz) finden 3 Menschen den Tod |
| 2000, | 27. Dezember | In Grosny werden bei einem Bombenanschlag 83 Menschen getötet |
| 2001, | 08. Januar | Indonesien. Absturz einer Militärmaschine. Tod aller 10 Insassen. |
| 2001, | 13. Januar | Ein Erdbeben der Stärke 7,7 in El Salvador mit 852 Toten. |
| 2001, | 14. Januar | Erdbeben der Stärke 7,6 in El Salvador, es kommt zu schweren Verwüstungen; fast 1.000 Tote und rund 28.000 Verletzte. |
| 2001, | 16. Januar | Der 30 Jahre alte Öltanker Jessika läuft vor der von Ecuador verwalteten Galapagos-Insel San Cristobal auf eine Sandbank. Die Jessica hat eine Ladung von 600.000 Litern Diesel und 300.000 Liter schweres Heizöl an Bord. Das Schiff verliert mehr als 800.000 Liter seiner Ladung. Über das die Unglücksstelle umgebende einzigartige Naturreservat wird der Notstand verhängt. Durch günstige Windbedingungen und die Meeresströmungen wird das Öl auf das offene Meer getragen. Die Umweltkatastrophe bleibt aus. |
| 2001, | 26. Januar | Erdbeben der Stärke 7,7 in Indien, ca. 20.000 Tote. Über eine Million Bewohner der Region Ahmedabad werden obdachlos. |
| 2001, | 01. Februar | Angolanische Rebellen schießen über Luena, Angola, eine angolanische Militärmaschine vom Typ Antonow An-26 ab. Alle 22 Insassen kommen ums Leben. |
| 2001, | 13. Februar | Durch ein Erdbeben der Stärke 6,6 in El Salvador sind 315 Tote zu beklagen. |
| 2001, | 06. März | In der chinesischen Provinz Jiangxi fordert die Explosion in einer Schule gelagerter Feuerwerkskörper 41 Todesopfer, davon 37 Kinder |
| 2001, | 12. März | Die Buddha-Statuen von Bamiyan werden durch Taliban-Milizen auf Anordnung von Mullah Mohammed Omar gesprengt |
| 2001, | 11. April | Bei einem Fußball-Spiel in Johannesburg, Südafrika kommen bei einer Massenpanik 43 Menschen ums Leben |
| 2001, | 11. April | Ein mit Heizöl voll beladener Tankwagen stürzt bei Haibach, Niederbayern, eine Böschung hinab. 15.000 Liter laufen in den Fluss Menach |
| 2001, | 03. Mai | Nach sintflutartigen Regenfällen kommt es zu einem Jahrhunderthochwasser im Oberbergischen Kreis, Deutschland: Die Flüsse Wiehl und Agger waren stark betroffen |
| 2001, | 09. Mai | Accra, Ghana. Panik im Fußballstadion. 130 Tote |
| 2001, | 10. Mai | Bei einer Panik in einem Fussball-Stadion in Ghana sterben 120 Menschen |
| 2001, | 23. Juni | Ein Erdbeben der Stärke 8,4 nahe der Küste von Peru: 138 Tote |
| 2001, | 25. Juni | Volksrepublik China. Ein Taifun in der Provinz Fujian. Über 100 Tote |
| 2001, | 03. Juli | Irkutsk, Russland. Eine Tupolew Tu-154 der Vladivostok Avia stürzte beim 3. Landeanflugversuch ab. Alle 145 Menschen an Bord starben |
| 2001, | 16. Juli | Volksrepublik China. Wassereinbruch in einer Mine in der Provinz Guangxi. Über 200 Tote |
| 2001, | 17. Juli | Volksrepublik China. Explosion von illegal gelagertem Sprengstoff in der Provinz Shaanxi. Ca. 150 Tote |
| 2001, | 07. August | Bei Osnabrück richtet eine Windhose innerhalb von zwei Minuten einen Millionenschaden an: Nach ersten Schätzungen rund fünf Millionen Mark |
| 2001, | 11. September | Terroranschlag auf das World Trade Center |
| 2001, | 21. September | Bei einem schweren Chemieunfall, der Explosion in Toulouse kam es in der französischen Stadt zu erheblichen Sachschaden. 31 Menschen starben |
| 2001, | 04. Oktober | Ukraine. Eine Tupolew Tu-154 der Sibir Air, auf dem planmäßigen Flug von Israel in die Ukraine, wird während einer Militärübung auf dem Schwarzen Meer versehentlich durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Alle 78 Menschen an Bord sterben |
| 2001, | 08. Oktober | In Mailand kollidiert eine MD-87 während des Starts mit einer deutschen Cessna, welche irrtümlich im starken Nebel die falsche Start- und Landebahn benutzt. 118 Personen an Bord und 4 Mitarbeiter des Bodenpersonals sterben |
| 2001, | 24. Oktober | Durch den Zusammenstoß zweier Lastwagen im Sankt-Gotthard-Tunnel wird ein Brand ausgelöst, bei dem elf Menschen sterben. Der Tunnel wird danach wegen Sanierungsarbeiten für zwei Monate geschlossen bleiben |
| 2001, | 12. November | New York City: Ein Airbus A300 der American Airlines, auf dem planmäßigen Flug nach Santo Domingo stürzt weniger als 3 Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport in bewohntes Gebiet. Alle 260 Personen an Bord sowie 6 Anwohner sterben |
| 2001, | 19. November | Eine Iljuschin Il-18, auf dem planmäßigen Flug von Sibirien nach Moskau, stürzt etwa 250 km nordöstlich vor Moskau ab. Alle 27 Menschen an Bord sterben |
| 2001, | 24. November | Zürich, Schweiz. Eine Passagiermaschine der Crossair von Berlin kommend, stürzt etwa 5 km vor der Landung auf dem Flughafen Zürich-Kloten über Bassersdorf ab. 24 der 33 Menschen an Bord sterben. Siehe auch: Crossair Flug 3597 |
| 2001, | 02. Dezember | Khabarovsk, Russland. Eine Iljuschin Il-76, eine Frachtmaschine des Militärs, auf dem Flug von Moskau nach Anadyr, fängt über dem Beringmeer Feuer und stürzt ab. Alle 18 Menschen an Bord sterben |
| 2002, | 17. Januar | Demokratische Republik Kongo. Ausbruch des Vulkans Nyiragongo. Ein Lavastrom zerstört mehrere Dörfer und fließt schließlich durch Goma in den Kivusee. Schätzungsweise 500 000 Menschen werden obdachlos und flüchten vorwiegend nach Ruanda. 45 Menschen sterben. |
| 2002, | 28. Januar | Eine Boeing 727 Militärmaschine stürzte etwa 30 km vor ihrem Bestimmungsort nahe Tulcan, Kolumbien, ins Gebirge, wobei alle 92 Menschen an Bord sterben. |
| 2002, | 03. Februar | Ein Erdbeben der Stärke 6,5 im Westen der Türkei. 44 Tote. |
| 2002, | 03. Februar | Afghanistan, Erdbeben der Stärke 7,2, etwa 200 Tote. |
| 2002, | 12. Februar | Iran. Absturz einer Tupolew 154 der Iran Air Tours in der Nähe von Chorramabad. Alle 118 Menschen an Bord sterben. |
| 2002, | 19. Februar | La Paz, Bolivien. Schwere Überschwemmung, ca. 60 Tote. |
| 2002, | 20. Februar | Zugunglück Nähe Kairo, Ägypten. Über 370 Tote. |
| 2002, | 03. März | Ein Erdbeben der Stärke 7,4 in der afghanischen Region Hindu Kush fordert 166 Todesopfer |
| 2002, | 25. März | Afghanistan, Erdbeben der Stärke 5,9 in der Provinz Baghlan. Etwa 2.000 Tote und mindestens ebenso viele Verletzte. Ca. 150.000 Menschen werden obdachlos |
| 2002, | 12. April | Ein Erdbeben der Stärke 5,9 in der afghanischen Region Hindukusch fordert 50 Menschenleben |
| 2002, | 15. April | Busan, Süd-Korea. Eine Boeing 767 der Air China, aus Peking kommend, stürzte beim letzten Landeanflugversuch in ein Waldgebiet. 128 Menschen starben, 39 konnten gerettet werden |
| 2002, | 26. April | Robert Steinhäuser betritt das Gutenberg-Gymnasium in Erfurt, seine ehemalige Schule. Aus umstrittener Ursache bringt er 16 Menschen und schließlich sich selbst um. |
| 2002, | 01. Mai | Bangladesch. Untergang einer Fähre auf dem Meghna. 400 Tote |
| 2002, | 04. Mai | Kano, Nigeria. Eine Verkehrsmaschine stürzt Augenblicke nach dem Start in bewohntes Gebiet. 74 der 76 an Bord befindlichen Personen sterben |
| 2002, | 07. Mai | Dalian, Liaoning, Volksrepublik China: Eine MD-82 der China Northern Airlines stürzt kurz vor der Küste ins Meer. Alle 112 Menschen an Bord sterben |
| 2002, | 20. Mai | Indien. Ende der Hitzewelle mit über 50 °C. Über 750 Tote innerhalb einer Woche |
| 2002, | 25. Mai | Eine Boeing 747-200 der China Airlines bricht in der Luft über der Taiwan-Straße auseinander. 225 Menschen verlieren ihr Leben |
| 2002, | 04. Juni | Die Zeyzoun-Talsperre in Syrien bricht. Durch die Flutwelle gibt es bis zu 100 Todesopfer |
| 2002, | 20. Juni | Volksrepublik China. Grubenunglück. Über 100 Tote |
| 2002, | 22. Juni | Ein Erdbeben der Stärke 6,5 im Iran fordert 261 Todesopfer |
| 2002, | 24. Juni | Volksrepublik China. Hochwasserkatastrophe in der Provinz Shanxi. Über 500 Tote |
| 2002, | 01. Juli | Ein russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew Tu-154 und eine Frachtmaschine der DHL vom Typ Boeing 757 stießen in 11.000 m Höhe über dem Bodensee bei Überlingen zusammen und stürzten ab. Es gab 71 Tote. Als Ursache wurde ein Fehler der zuständigen schweizerischen Luftüberwachung Skyguide angegeben. Es war das schwerste Flugzeugunglück über Deutschland in neuerer Zeit |
| 2002, | 04. Juli | Bangui, Zentralafrikanische Republik. Eine Boeing 707 der New Gomair, kombiniert als Fracht- und Passagierflugzeug unterwegs, auf dem Weg nach Brazzaville, Kongo. Bereits kurz nach dem Start berichtete der Pilot von technischen Schwierigkeiten. 4 km vor erreichen der Start- und Landebahn stürzte die Maschine ab. 23 der 25 Menschen an Bord starben |
| 2002, | 13. August | In Sachsen überschwemmt die Jahrhundertflut weite Gebiete |
| 2002, | 26. September | Beim Untergang der senegalesischen Fähre „Joola" sterben 1.863 Menschen. Nur 60 Überlebende können nach dem Kentern des total überladenen Schiffs gerettet werden |
| 2002, | 31. Oktober | Ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richter-Skala in Italien begräbt etwa 50 Kinder unter einem Schuldach |
| 2002, | 11. November | Manila, Philippinen. Eine Fokker F-27 stürzt kurz nach dem Start in die Manila Bay und sinkt etwa 20 Meter tief. 19 Menschen sterben, 15 können gerettet werden |
| 2002, | 13. November | Vor der galicischen Küste sinkt der Öltanker Prestige; dies verursacht eine Ölpest, von der große Teile der spanischen Atlantikküste betroffen sind |
| 2002, | 19. November | Der Tanker Prestige bricht auseinander und sinkt vor der spanischen Küste |
| 2002, | 26. November | Das Orkantief „Jeanett" fegt über Deutschland mit bis zu 183 km/h. Elf Menschen sterben dabei |
| 2002, | 14. Dezember | Im Ärmelkanal stößt die 190 Meter lange norwegische Transportfähre Tricolor mit fast 2.900 Luxus-Autos im Wert von 47 Millionen Euro an Bord mit dem Containerschiff Kariba bei dichtem Nebel zusammen. Die Tricolor sinkt innerhalb von kürzester Zeit. Die Kariba wird nur leicht beschädigt und kann aus eigener Kraft nach Antwerpen weiterfahren. Die 24 Besatzungsmitglieder der Tricolor können unverletzt gerettet werden. Das Unglück ereignet sich 35 Kilometer nordwestlich von Dünkirchen. |
| 2002, | 17. Dezember | In Turkestan wird die Stadt Ansischon durch ein Erbeben fast völlig zerstört. Von der Katastrophe betroffen sind die 50.000 Einwohner der Stadt und 300.000 Menschen im Umland. Die Zahl der Todesopfer wird auf 2500 geschätzt. |
| 2002, | 23. Dezember | Eine neue ukrainische Antonov-140 der Aeromist Khakiv stürzt während des Landeanflugs auf Isfahan, Iran, bei schlechtem Wetter und dichtem Nebel ab. Alle 46 Menschen an Bord sterben |
| 2003, | 02. Januar | Die vom Öltanker Prestige verursachte Ölpest erreicht Frankreich. |
| 2003, | 01. Februar | Die NASA-Raumfähre Columbia explodiert in 60 km Höhe über Texas; dabei kommen alle 7 Besatzungsmitglieder ums Leben. |
| 2003, | 18. Februar | Ein offenbar geistig verwirrter Attentäter löst im südkoreanischen Daegu eine U-Bahn-Katastrophe mit weit über 100 Todesopfern aus. |
| 2003, | 24. Februar | Erdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 261 Tote |
| 2003, | 06. März | Tamanrasset, Algerien. Eine Boeing 737 der Air Algerie verfehlt die Landebahn und stürzt ab. Alle 103 Menschen an Bord sterben |
| 2003, | 01. Mai | Ein Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Türkei fordert 177 Todesopfer |
| 2003, | 21. Mai | Erdbeben der Stärke 6,8 in Algerien, 2.266 Tote |
| 2003, | 07. Juli | Port Sudan, Sudan. Absturz einer Boeing 737 der Sudan Airways kurz nach dem Start, etwa 5 km nach der Start- und Landebahn. 116 Personen sterben, ein Kind soll angeblich überlebt haben |
| 2003, | 21. Juli | Ein Erdbeben der Stärke 6,0 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China. 16 Tote |
| 2003, | 05. September | Wirbelsturm „Fabian" überquert mit Windgeschwindigkeiten von 200 km/h die Inseln der Bermudas |
| 2003, | 26. Oktober | Im Nordwesten der Volksrepublik China werden bei zwei Erdbeben 8 Menschen getötet. Tausende wurden bei Frosttemperaturen obdachlos |
| 2003, | 23. Dezember | In China sterben bei einem Unfall auf einem Gasfeld im Südwesten mindestens 198 Menschen. Hunderte weitere werden verletzt. Aus dem Umkreis von fünf Kilometern um das Gasfeld nahe der Stadt Chongqing werden 31.000 Menschen evakuiert. Die Ursache für den Unfall war eine Verpuffung, bei der Erdgas zusammen mit giftigem Schwefelwasserstoff bis zu 30 Metern hoch in die Luft schoss. |
| 2003, | 26. Dezember | Bei einem schweren Erdbeben, auf der Richter-Skala 6,6 bis 6,8, in der Provinz Kerman im Südosten des Irans, nahe der Stadt Bam, kommen 30.000 bis 60.000 Menschen ums Leben. Dabei wird die Stadt zum Großteil zerstört. Im nächsten Jahr folgte ein weiteres Beben in der Region. |
| 2004, | 03. Januar | Eine ägyptische Passagiermaschine der Fluggesellschaft Flash Airlines vom Typ Boeing 737 stürzt mit 148 Menschen an Bord in das Rote Meer. |
| 2004, | 05. Februar | Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in Papua, Indonesien. 37 Tote. |
| 2004, | 18. Februar | An die 295 Menschen, davon etwa 200 Rettungsarbeiter, kommen in Neyshabur (Iran) durch den Brand eines Güterzugs ums Leben. |
| 2004, | 24. Februar | Marokko. Erdbeben der Stärke 6,3 mit Epizentrum in der Straße von Gibraltar. 600 Tote |
| 2004, | 24. Februar | Burundi. Erdbeben der Stärke 4,7. 3 Tote |
| 2004, | 11. März | Bei einer Serie von Bombenanschlägen islamischer Fundamentalisten sterben in Madrid 191 Menschen. Annähernd 1.500 Menschen werden teils schwer verletzt |
| 2004, | 14. Mai | Ein Passagierflugzeug vom Typ Embraer Brasilia M 120 der regionalen brasilianischen Fluggesellschaft Rico Linhas Aereas stürzt etwa 16 km kurz vor der Landung in Manaus in ein schwer zugängliches Regenwaldgebiet am Amazonas. Alle 30 Passagiere und die 3 Besatzungsmitglieder sterben, darunter eine Bundesrichterin |
| 2004, | 18. Mai | Urumqi autonome Region Xinjiang Uygur, Volksrepublik China, eine aserbaidschanische Iljuschin Il-76 stürzt kurz nach dem Start ab. 7 Tote |
| 2004, | 25. Juni | Im nördlichen Iran explodieren zwei Tankwagen nach einem Zusammenstoß. Dadurch geraten mehrere Reisebusse in Brand; über 70 Personen kommen ums Leben |
| 2004, | 30. Juli | Bei einer Gasexplosion in Belgien sterben 16 Menschen |
| 2004, | 01. August | Beim Brand eines Supermarktes in Asuncion (Paraguay) sterben 215 Menschen |
| 2004, | 26. August | Von der Wiehltalbrücke stürzt ein mit Benzin beladener Lastwagen, wobei der Fahrer den Tod findet. Durch die Hitze des Brandes wird die Brücke schwer beschädigt und bleibt bis zum 7. Oktober 2004 vollständig gesperrt. Bei diesem Unfall entsteht ein Sachschaden von 32 Millionen Euro. Es dürfte sich um den teuersten Verkehrsunfall gehandelt haben, der sich je in Deutschland ereignete |
| 2004, | 01. September | Bei der Geiselnahme von Beslan in einer Schule in Nordossetien starben 365 Menschen |
| 2004, | 20. Oktober | Das stärkste Erdbeben im norddeutschen Raum seit Beginn der seismischen Messungen erreicht morgens kurz vor neun Uhr den Wert von 4,5 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Das Epizentrum liegt in 4500 Meter Tiefe in der Gegend von Neuenkirchen bei Soltau |
| 2004, | 23. Oktober | Beim schwersten Erdbeben seit über 70 Jahren mit der Stärke 6,8 auf der Richterskala sterben in Nordjapan über 20 Menschen, etwa 1500 werden verletzt |
| 2004, | 28. November | Beim schwersten Grubenunglück in der Volksrepublik China seit Jahren werden in der Chenjiashan-Grube nahe Tongchuan in der Provinz Shaanxi 166 Bergleute ohne Hoffnung auf Rettung eingeschlossen. Angehörige reagieren mit heftiger Kritik, da jahrelang auf die Gefahren hingewiesen worden ist |
| 2004, | 02. Dezember | Ein Taifun rast über die Philippinen. Ca. 1000 Tote |
| 2004, | 26. Dezember | Ein schweres Erdbeben im Indischen Ozean der Stärke 9,0 und die nachfolgenden Tsunamis verwüsten Dörfer und Städte an den umliegenden Küsten. Bei dem Unglück sterben ca. 228.000 Menschen, Millionen werden obdachlos. Allein in Indonesien sterben über 130.000 Menschen, über 25.000 werden noch vermisst. Sri Lanca ca. 31.000 / 4000, Indien über 10.000/ über 5000, Thailand über 5000 / 2800, Somalia 298, Birma 90, Malediven 82 / 26, Malaysia 68, Tansania 10, Seychellen 2, Bangladesch 2, Kenia 1 Toter. Es ist die bisher schlimmste Tsunamikatastrophe in der Geschichte. |
| 2004, | 31. Dezember | Nach dem Zünden einer Silvesterrakete in einer Discothek in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires kommt es zu einem Brand, in dem etwa 180 Menschen sterben und ca. 400 weitere verletzt werden |
| 2005, | 27. Januar | Los Angeles, USA. Bei einem Zugunglück sterben elf Menschen. Über 180 Personen werden verletzt. |
| 2005, | 10. Februar | Zwischen 140 und 500 Todesopfer sind bei einem Staudammbruch aufgrund tagelanger Regenfälle im pakistanischen Shadi Kor zu beklagen. |
| 2005, | 22. Februar | Erdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran): 420 Tote. |
| 2005, | 22. Februar | Nach anhaltenden Schneefällen werden bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet. |
| 2005, | 24. Februar | Die berühmten Wissower Klinken der Kreideküste auf der Insel Rügen nördlich von Sassnitz stürzen verwitterungsbedingt in die Ostsee |
| 2005, | 19. März | Bei Lohme (Insel Rügen) bricht die Steilküste auf 100 m Länge und 200 m Breite ab. Ein Betreuungsheim für Suchtkranke entgeht nur knapp einer Katastrophe. Die Bruchkante verläuft nur 2,5 m vor dem Haus |
| 2005, | 22. März | In dem US Staat Minnesota läuft der Schüler Jeffrey Weise der örtlichen Highschool Amok. Er erschiesst zuhause zuerst seinen Grossvater und dessen Lebensgefährtin, führte danach das Massaker in der Schule weiter. Fazit: 10 Tote, inklusive dem Täter |
| 2005, | 28. März | Sumatra. Erdbeben Tötet mehrere 1000 Menschen |
| 2005, | 04. Juni | Bei einem Brand im Frejus-Tunnel sterben zwei Menschen |
| 2005, | 02. Juli | Schweres Zugunglück im Pinzgau/Österreich auf der Pinzgaubahn mit 2 Toten |
| 2005, | 07. Juli | Terroranschlag in Form von mehreren Explosionen in Londoner Verkehrsmitteln (U-Bahnen und Busse); es gibt 55 Tote und über 700 Verletzte |
| 2005, | 21. Juli | 14 Tage nach den Terroranschlägen von London kommt es in London erneut zu einem Zwischenfall |
| 2005, | 23. Juli | Terroranschläge von der Terroristenorganisation Al-Qaida in Scharm el Scheich/Ägypten. Mindestens 88 Menschen sterben |
| 2005, | 02. August | Toronto, Ontario, Kanada: Eine aus Paris kommende Maschine der Air France vom Typ A340-300 schiesst während eines Unwetters bei der Landung in Toronto über die Landebahn hinaus und geht in Flammen auf. Alle Passagiere überleben |
| 2005, | 08. August | Berlin, Deutschland. Bei einem Brand in einem überwiegend von Ausländern bewohnten Mehrfamilienhaus im Stadtteil Moabit kommen acht Menschen ums Leben. In Anbetracht der hohen Opferzahl sieht die Feuerwehr die Ereignisse in der Ufnaustraße 8 als zweitschwerste Brandkatastrophe in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg an. |
| 2005, | 14. August | Eine Boeing 737–300 der zypriotischen Fluggesellschaft Helios Airways stürzt in der Nähe von Athen ab. Alle 121 Menschen an Bord sterben |
| 2005, | 16. August | Bei einem Flugzeugabsturz in Venezuela sind alle 160 Insassen des Passagierjets ums Leben gekommen. Der Fluggesellschaft West Caribbean Airlines zufolge zerschellte die McDonnell Douglas MD-82 in der Umgebung von Machiques im westvenezolanischen Staat Zulia |
| 2005, | 22. August | In der Nacht vom 22.-23. August ereignet sich in der Schweiz eine grosse Flutkatastrophe. 6 Menschen kommen in Schlammlawinen oder im Wasser um. Betroffen sind vor allem das Berner Oberland mit den Städten Meiringen, Brienz, Interlaken und Thun sowie das Dorf Oey im Diemtigtal, ferner noch die Stadt Bern selbst. |
| 2005, | 28. August | In den USA verwüstet der Hurrikan Katrina die Küstenregionen des Golfes von Mexico. In New Orleans kommt es zu Dammbrüchen, worauf hin die Stadt zu ca. 80 % überschwemmt wird. Es wird von über 1000 Toten ausgegangen |
| 2005, | 29. August | Der Hurrikan Katrina trifft auf New Orleans/Louisiana und Mississippi und führt dort zu schweren Überschwemmungen. Tausende Menschen sterben |
| 2005, | 05. September | Tirol. Bei einem Seilbahnunglück im Gletscherskigebiet von Sölden kommen neun deutsche Touristen ums Leben, als ein Transporthubschrauber der auf dem Weg zur Bergstation war, einen Betonkübel verlor, der eine Gondel traf und mit in die Tiefe riss |
| 2005, | 06. September | Taifun Nabi verwüstet die japanische Insel Kyûshû |
| 2005, | 08. Oktober | Bei einem Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala in der Grenzregion zwischen Pakistan und Indien nahe Islamabad werden mehr als 41.000 Menschen getötet; besonders betroffen ist Kaschmir |
| 2005, | 23. August | Hurrikan Katrina zerstört im August 2005 erreicht die Stufe 5 und gilt nach ihrem Wüten in Florida, Luisiana, New Orleans , Georgia, Alabama und am Mississippi zur verheerendsten Naturkatastrophe in der Geschichte der USA. Der Orkan hatte sich am 23. August 2005 während der atlantischen Hurrikansaison 2005 über den Bahamas gebildet und zunächst Florida als gemäßigter Hurrikan der Stufe 1 überquert. Über dem Golf von Mexiko hatte Katrina dann an Sträke gewonnen und war als drittstärkster je gemessener Hurrikan, der je die USA getroffen hatte bei New Orleans auf Land getroffen und hatte dort erhebliche Schäden verursacht. Etwa 1800 Menschen starben. |
| 2005, | 21. Oktober | Hurrikan Wilma wütet über der mexikanischen Halbinsel Yucatán |
| 2005, | 13. November | Nach dem Chemieunfall von Jilin muss die Stadt Jilin teilweise evakuiert werden. Der Songhua Jiang, ein Fluss der die Region mit Trinkwasser versorgt, wird verseucht |
| 2005, | 25. November | Schneechaos im Münsterland, innerhalb von 24 Stunden fallen 30 bis 50 Zentimeter Schnee. 250.000 Menschen sind ohne Strom |
| 2005, | 05. Dezember | Erdbeben am Tanganjikasee, Kongo |
| 2005, | 10. Dezember | Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Sosoliso verfehlt bei der Landung in Port Harcourt (Nigeria) die Landebahn und geht in Flammen auf; 103 Menschen kommen ums Leben, nur sieben überleben |
| 2006, | 02. Januar | Bei dem Einsturz einer Eishalle in Bad Reichenhall werden 15 Menschen getötet und mehrere verletzt. Zeitgleich werden bei einem Lawinenunglück 3 Menschen getötet. |
| 2006, | 03. Februar | Rotes Meer, Fährunglück: Die Fähre Al-Salam Boccaccio 98 sinkt mit 1300 Menschen an Bord. |
| 2006, | 17. Juli | An der indonesischen Insel Java löst ein Seebeben einen Tsunami aus, bei dem über 700 Menschen sterben. |
| 2880, | 16. März | Der Planetoid 1950 DA könnte möglicherweise mit der Erde kollidieren |