Katastrophen

Überschwemmungen, Flutwellen, Schiffsunglücke, Katastrophen aus Menschen Hand, Naturkatastrophen ...

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Sortiert nach Art der Katastrophe:
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Feuerkatastrophen
Vulkanausbrüche
Dammbrüche
Katastrophen im Gebirge
Flugzeugabstürze
Unfälle bemannte Raumfahrt
Katastrophen sortiert nach Jahren:
37 bis 1800
1800 bis 1899
1900 bis 1909
1910 bis 1919
1920 bis 1929
1930 bis 1939
1940 bis 1949
1950 bis 1959
1960 bis 1969
1970 bis 1979
1980 bis 1989
1990 bis 1999
ab 2000
Impressum

 

Katastrophen sortiert nach Jahren ab 2000

Ein Tsunami verwüstet Dezember 2004 am Indischen Ozean die Küsten und fordert unzählige Todesopfer. Danach beginnt die Diskussion über Frühwarnsysteme in dieser Region. Bei der größten bekannten Tsunamikatastrophe der Welt sterben über 230.000 Menschen.
Hurrikan Katrina zerstört im August 2005 den Süden der USA. Katrina erreicht die Stufe 5 und gilt nach ihrem Wüten in Florida, Luisiana, New Orleans , Georgia, Alabama und am Mississippi zur verheerendsten Naturkatastrophe in der Geschichte der USA.
2000, 30. JanuarDammbruch einer Absetzanlage in Baia Mare (Rumänien), der eine schwere Umweltkatastrophe zur Folge hat.
2000, 31. JanuarEine Verkehrsmaschine vom Typ Airbus A310 der Kenyan Airways mit 179 Menschen an Bord stürzt eine Minute nach dem Start bei Abidjan in den Atlantik. 169 Tote.
2000, 31. JanuarEine MD-83 der Alaska Airlines stürzt auf dem Flug von Mexiko nach San Francisco etwa 18 km vor Ventura in den Pazifik. Alle 88 Menschen an Bord sterben.
2000, 29. MärzIm Westen Kenias kommen beim Zusammenstoß zweier Busse mehr als hundert Menschen ums Leben
2000, 19. AprilEine Boeing 737 stürzt während des Landeanflugs auf die philippinische Insel Samal, etwa 6 km vor der Start- und Landebahn ab. Alle 131 Personen an Bord sterben
2000, 06. MaiErdbeben in der Provinz Cankiri, Türkei, 2 Tote
2000, 13. Mai22 Menschen verlieren in Enschede bei der Explosion einer Fabrik für Feuerwerkskörper ihr Leben
2000, 04. JuniEin Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra, Indonesien, fordert 103 Menschenleben
2000, 05. JuniIndonesien. Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra. Über 100 Tote
2000, 23. JuniVolksrepublik China. Nahe Luzhou in der Provinz Sichuan kentert auf dem Jangtse eine Fähre. 131 Tote
2000, 30. JuniBeim Untergang der indonesischen Fähre Cahaya Bahara vor Sulawesi sterben über 500 Menschen
2000, 13. JuliVolksrepublik China. In der Provinz Shaanxi begräbt eine Schlammlawine ein ganzes Dorf. 120 Menschen sterben
2000, 13. JuliBombay, Indien. Ein durch starke Regenfälle ausgelöster Erdrutsch begräbt das Armenviertel und fordert etwa 250 Todesopfer
2000, 17. JuliPatna, Indien. Eine Boeing 737 der Indian Alliance Air stürzte während des Landeanfluges ca. 1 km vor der Start- und Landebahn in bewohntem Gebiet ab. 6 Anwohner und 51 Menschen an Bord starben. 6 Passagiere überlebten das Unglück
2000, 25. JuliBei dem Absturz einer Concorde der Air France kamen bei Paris alle 109 Insassen sowie vier Menschen am Boden ums Leben.
2000, 27. JuliDhangarhi, Nepal. Eine DHC Twin Otter 300 der Royal Nepal Airlines stürzte bei Regen und schlechter Sicht ab. Alle 25 Menschen an Bord starben
2000, 12. AugustDas russische Atom-U-Boot Kursk sinkt nach mehreren Explosionen in der Barentssee. Die 118 Mann Besatzung kommen dabei um
2000, 23. AugustOman. Absturz eines Airbus A320 der Gulf Air während des Landeanflugs etwa 3 km vor der Start- und Landebahn. Alle 143 Menschen an Bord sterben
2000, 31. OktoberTaipei, Taiwan. Eine Boeing 747 der Singapore Airlines stürzt kurz nach dem Start ab: 80 Menschen sterben, 99 können gerettet werden, die meisten mit schweren Verletzungen
2000, 11. NovemberBei einer Brandkatastrophe im Tunnel (Seilbahnunglück) der Standseilbahn zum Kitzsteinhorn in Kaprun in Salzburg sterben 155 Menschen, darunter auch viele Kinder und Jugendliche
2000, 15. NovemberLuanda, Angola: Absturz einer Antonow An. Dezember. Alle 54 Menschen an Bord sterben
2000, 25. NovemberEin Erdbeben der Stärke 6,3 im Kaukasus fordert 31 Todesopfer
2000, 06. DezemberEin Erdbeben der Stärke 7,0 in Turkmenistan fordert elf Menschenleben
2000, 16. DezemberIm US-amerikanischen Bundesstaat sterben zwölf Menschen bei schweren Tornados ums Leben. Die am schwersten betroffene Region ist die um Tuscaloosa.
2000, 20. DezemberIn einer Schlammlawine, ausgelöst durch den Bruch eines Druckstollens des Speicherkraftwerkes Lac des Dix (Schweiz) finden 3 Menschen den Tod
2000, 27. DezemberIn Grosny werden bei einem Bombenanschlag 83 Menschen getötet
2001, 08. JanuarIndonesien. Absturz einer Militärmaschine. Tod aller 10 Insassen.
2001, 13. JanuarEin Erdbeben der Stärke 7,7 in El Salvador mit 852 Toten.
2001, 14. JanuarErdbeben der Stärke 7,6 in El Salvador, es kommt zu schweren Verwüstungen; fast 1.000 Tote und rund 28.000 Verletzte.
2001, 16. JanuarDer 30 Jahre alte Öltanker Jessika läuft vor der von Ecuador verwalteten Galapagos-Insel San Cristobal auf eine Sandbank. Die Jessica hat eine Ladung von 600.000 Litern Diesel und 300.000 Liter schweres Heizöl an Bord. Das Schiff verliert mehr als 800.000 Liter seiner Ladung. Über das die Unglücksstelle umgebende einzigartige Naturreservat wird der Notstand verhängt. Durch günstige Windbedingungen und die Meeresströmungen wird das Öl auf das offene Meer getragen. Die Umweltkatastrophe bleibt aus.
2001, 26. JanuarErdbeben der Stärke 7,7 in Indien, ca. 20.000 Tote. Über eine Million Bewohner der Region Ahmedabad werden obdachlos.
2001, 01. FebruarAngolanische Rebellen schießen über Luena, Angola, eine angolanische Militärmaschine vom Typ Antonow An-26 ab. Alle 22 Insassen kommen ums Leben.
2001, 13. FebruarDurch ein Erdbeben der Stärke 6,6 in El Salvador sind 315 Tote zu beklagen.
2001, 06. MärzIn der chinesischen Provinz Jiangxi fordert die Explosion in einer Schule gelagerter Feuerwerkskörper 41 Todesopfer, davon 37 Kinder
2001, 12. MärzDie Buddha-Statuen von Bamiyan werden durch Taliban-Milizen auf Anordnung von Mullah Mohammed Omar gesprengt
2001, 11. AprilBei einem Fußball-Spiel in Johannesburg, Südafrika kommen bei einer Massenpanik 43 Menschen ums Leben
2001, 11. AprilEin mit Heizöl voll beladener Tankwagen stürzt bei Haibach, Niederbayern, eine Böschung hinab. 15.000 Liter laufen in den Fluss Menach
2001, 03. MaiNach sintflutartigen Regenfällen kommt es zu einem Jahrhunderthochwasser im Oberbergischen Kreis, Deutschland: Die Flüsse Wiehl und Agger waren stark betroffen
2001, 09. MaiAccra, Ghana. Panik im Fußballstadion. 130 Tote
2001, 10. MaiBei einer Panik in einem Fussball-Stadion in Ghana sterben 120 Menschen
2001, 23. JuniEin Erdbeben der Stärke 8,4 nahe der Küste von Peru: 138 Tote
2001, 25. JuniVolksrepublik China. Ein Taifun in der Provinz Fujian. Über 100 Tote
2001, 03. JuliIrkutsk, Russland. Eine Tupolew Tu-154 der Vladivostok Avia stürzte beim 3. Landeanflugversuch ab. Alle 145 Menschen an Bord starben
2001, 16. JuliVolksrepublik China. Wassereinbruch in einer Mine in der Provinz Guangxi. Über 200 Tote
2001, 17. JuliVolksrepublik China. Explosion von illegal gelagertem Sprengstoff in der Provinz Shaanxi. Ca. 150 Tote
2001, 07. AugustBei Osnabrück richtet eine Windhose innerhalb von zwei Minuten einen Millionenschaden an: Nach ersten Schätzungen rund fünf Millionen Mark
2001, 11. SeptemberTerroranschlag auf das World Trade Center
2001, 21. SeptemberBei einem schweren Chemieunfall, der Explosion in Toulouse kam es in der französischen Stadt zu erheblichen Sachschaden. 31 Menschen starben
2001, 04. OktoberUkraine. Eine Tupolew Tu-154 der Sibir Air, auf dem planmäßigen Flug von Israel in die Ukraine, wird während einer Militärübung auf dem Schwarzen Meer versehentlich durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Alle 78 Menschen an Bord sterben
2001, 08. OktoberIn Mailand kollidiert eine MD-87 während des Starts mit einer deutschen Cessna, welche irrtümlich im starken Nebel die falsche Start- und Landebahn benutzt. 118 Personen an Bord und 4 Mitarbeiter des Bodenpersonals sterben
2001, 24. OktoberDurch den Zusammenstoß zweier Lastwagen im Sankt-Gotthard-Tunnel wird ein Brand ausgelöst, bei dem elf Menschen sterben. Der Tunnel wird danach wegen Sanierungsarbeiten für zwei Monate geschlossen bleiben
2001, 12. NovemberNew York City: Ein Airbus A300 der American Airlines, auf dem planmäßigen Flug nach Santo Domingo stürzt weniger als 3 Minuten nach dem Start vom John F. Kennedy International Airport in bewohntes Gebiet. Alle 260 Personen an Bord sowie 6 Anwohner sterben
2001, 19. NovemberEine Iljuschin Il-18, auf dem planmäßigen Flug von Sibirien nach Moskau, stürzt etwa 250 km nordöstlich vor Moskau ab. Alle 27 Menschen an Bord sterben
2001, 24. NovemberZürich, Schweiz. Eine Passagiermaschine der Crossair von Berlin kommend, stürzt etwa 5 km vor der Landung auf dem Flughafen Zürich-Kloten über Bassersdorf ab. 24 der 33 Menschen an Bord sterben. Siehe auch: Crossair Flug 3597
2001, 02. DezemberKhabarovsk, Russland. Eine Iljuschin Il-76, eine Frachtmaschine des Militärs, auf dem Flug von Moskau nach Anadyr, fängt über dem Beringmeer Feuer und stürzt ab. Alle 18 Menschen an Bord sterben
2002, 17. JanuarDemokratische Republik Kongo. Ausbruch des Vulkans Nyiragongo. Ein Lavastrom zerstört mehrere Dörfer und fließt schließlich durch Goma in den Kivusee. Schätzungsweise 500 000 Menschen werden obdachlos und flüchten vorwiegend nach Ruanda. 45 Menschen sterben.
2002, 28. JanuarEine Boeing 727 Militärmaschine stürzte etwa 30 km vor ihrem Bestimmungsort nahe Tulcan, Kolumbien, ins Gebirge, wobei alle 92 Menschen an Bord sterben.
2002, 03. FebruarEin Erdbeben der Stärke 6,5 im Westen der Türkei. 44 Tote.
2002, 03. FebruarAfghanistan, Erdbeben der Stärke 7,2, etwa 200 Tote.
2002, 12. FebruarIran. Absturz einer Tupolew 154 der Iran Air Tours in der Nähe von Chorramabad. Alle 118 Menschen an Bord sterben.
2002, 19. FebruarLa Paz, Bolivien. Schwere Überschwemmung, ca. 60 Tote.
2002, 20. FebruarZugunglück Nähe Kairo, Ägypten. Über 370 Tote.
2002, 03. MärzEin Erdbeben der Stärke 7,4 in der afghanischen Region Hindu Kush fordert 166 Todesopfer
2002, 25. MärzAfghanistan, Erdbeben der Stärke 5,9 in der Provinz Baghlan. Etwa 2.000 Tote und mindestens ebenso viele Verletzte. Ca. 150.000 Menschen werden obdachlos
2002, 12. AprilEin Erdbeben der Stärke 5,9 in der afghanischen Region Hindukusch fordert 50 Menschenleben
2002, 15. AprilBusan, Süd-Korea. Eine Boeing 767 der Air China, aus Peking kommend, stürzte beim letzten Landeanflugversuch in ein Waldgebiet. 128 Menschen starben, 39 konnten gerettet werden
2002, 26. AprilRobert Steinhäuser betritt das Gutenberg-Gymnasium in Erfurt, seine ehemalige Schule. Aus umstrittener Ursache bringt er 16 Menschen und schließlich sich selbst um.
2002, 01. MaiBangladesch. Untergang einer Fähre auf dem Meghna. 400 Tote
2002, 04. MaiKano, Nigeria. Eine Verkehrsmaschine stürzt Augenblicke nach dem Start in bewohntes Gebiet. 74 der 76 an Bord befindlichen Personen sterben
2002, 07. MaiDalian, Liaoning, Volksrepublik China: Eine MD-82 der China Northern Airlines stürzt kurz vor der Küste ins Meer. Alle 112 Menschen an Bord sterben
2002, 20. MaiIndien. Ende der Hitzewelle mit über 50 °C. Über 750 Tote innerhalb einer Woche
2002, 25. MaiEine Boeing 747-200 der China Airlines bricht in der Luft über der Taiwan-Straße auseinander. 225 Menschen verlieren ihr Leben
2002, 04. JuniDie Zeyzoun-Talsperre in Syrien bricht. Durch die Flutwelle gibt es bis zu 100 Todesopfer
2002, 20. JuniVolksrepublik China. Grubenunglück. Über 100 Tote
2002, 22. JuniEin Erdbeben der Stärke 6,5 im Iran fordert 261 Todesopfer
2002, 24. JuniVolksrepublik China. Hochwasserkatastrophe in der Provinz Shanxi. Über 500 Tote
2002, 01. JuliEin russisches Passagierflugzeug vom Typ Tupolew Tu-154 und eine Frachtmaschine der DHL vom Typ Boeing 757 stießen in 11.000 m Höhe über dem Bodensee bei Überlingen zusammen und stürzten ab. Es gab 71 Tote. Als Ursache wurde ein Fehler der zuständigen schweizerischen Luftüberwachung Skyguide angegeben. Es war das schwerste Flugzeugunglück über Deutschland in neuerer Zeit
2002, 04. JuliBangui, Zentralafrikanische Republik. Eine Boeing 707 der New Gomair, kombiniert als Fracht- und Passagierflugzeug unterwegs, auf dem Weg nach Brazzaville, Kongo. Bereits kurz nach dem Start berichtete der Pilot von technischen Schwierigkeiten. 4 km vor erreichen der Start- und Landebahn stürzte die Maschine ab. 23 der 25 Menschen an Bord starben
2002, 13. AugustIn Sachsen überschwemmt die Jahrhundertflut weite Gebiete
2002, 26. SeptemberBeim Untergang der senegalesischen Fähre „Joola" sterben 1.863 Menschen. Nur 60 Überlebende können nach dem Kentern des total überladenen Schiffs gerettet werden
2002, 31. OktoberEin Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richter-Skala in Italien begräbt etwa 50 Kinder unter einem Schuldach
2002, 11. NovemberManila, Philippinen. Eine Fokker F-27 stürzt kurz nach dem Start in die Manila Bay und sinkt etwa 20 Meter tief. 19 Menschen sterben, 15 können gerettet werden
2002, 13. NovemberVor der galicischen Küste sinkt der Öltanker Prestige; dies verursacht eine Ölpest, von der große Teile der spanischen Atlantikküste betroffen sind
2002, 19. NovemberDer Tanker Prestige bricht auseinander und sinkt vor der spanischen Küste
2002, 26. NovemberDas Orkantief „Jeanett" fegt über Deutschland mit bis zu 183 km/h. Elf Menschen sterben dabei
2002, 14. DezemberIm Ärmelkanal stößt die 190 Meter lange norwegische Transportfähre Tricolor mit fast 2.900 Luxus-Autos im Wert von 47 Millionen Euro an Bord mit dem Containerschiff Kariba bei dichtem Nebel zusammen. Die Tricolor sinkt innerhalb von kürzester Zeit. Die Kariba wird nur leicht beschädigt und kann aus eigener Kraft nach Antwerpen weiterfahren. Die 24 Besatzungsmitglieder der Tricolor können unverletzt gerettet werden. Das Unglück ereignet sich 35 Kilometer nordwestlich von Dünkirchen.
2002, 17. DezemberIn Turkestan wird die Stadt Ansischon durch ein Erbeben fast völlig zerstört. Von der Katastrophe betroffen sind die 50.000 Einwohner der Stadt und 300.000 Menschen im Umland. Die Zahl der Todesopfer wird auf 2500 geschätzt.
2002, 23. DezemberEine neue ukrainische Antonov-140 der Aeromist Khakiv stürzt während des Landeanflugs auf Isfahan, Iran, bei schlechtem Wetter und dichtem Nebel ab. Alle 46 Menschen an Bord sterben
2003, 02. JanuarDie vom Öltanker Prestige verursachte Ölpest erreicht Frankreich.
2003, 01. FebruarDie NASA-Raumfähre Columbia explodiert in 60 km Höhe über Texas; dabei kommen alle 7 Besatzungsmitglieder ums Leben.
2003, 18. FebruarEin offenbar geistig verwirrter Attentäter löst im südkoreanischen Daegu eine U-Bahn-Katastrophe mit weit über 100 Todesopfern aus.
2003, 24. FebruarErdbeben der Stärke 6,3 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China, 261 Tote
2003, 06. MärzTamanrasset, Algerien. Eine Boeing 737 der Air Algerie verfehlt die Landebahn und stürzt ab. Alle 103 Menschen an Bord sterben
2003, 01. MaiEin Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Türkei fordert 177 Todesopfer
2003, 21. MaiErdbeben der Stärke 6,8 in Algerien, 2.266 Tote
2003, 07. JuliPort Sudan, Sudan. Absturz einer Boeing 737 der Sudan Airways kurz nach dem Start, etwa 5 km nach der Start- und Landebahn. 116 Personen sterben, ein Kind soll angeblich überlebt haben
2003, 21. JuliEin Erdbeben der Stärke 6,0 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China. 16 Tote
2003, 05. SeptemberWirbelsturm „Fabian" überquert mit Windgeschwindigkeiten von 200 km/h die Inseln der Bermudas
2003, 26. OktoberIm Nordwesten der Volksrepublik China werden bei zwei Erdbeben 8 Menschen getötet. Tausende wurden bei Frosttemperaturen obdachlos
2003, 23. DezemberIn China sterben bei einem Unfall auf einem Gasfeld im Südwesten mindestens 198 Menschen. Hunderte weitere werden verletzt. Aus dem Umkreis von fünf Kilometern um das Gasfeld nahe der Stadt Chongqing werden 31.000 Menschen evakuiert. Die Ursache für den Unfall war eine Verpuffung, bei der Erdgas zusammen mit giftigem Schwefelwasserstoff bis zu 30 Metern hoch in die Luft schoss.
2003, 26. DezemberBei einem schweren Erdbeben, auf der Richter-Skala 6,6 bis 6,8, in der Provinz Kerman im Südosten des Irans, nahe der Stadt Bam, kommen 30.000 bis 60.000 Menschen ums Leben. Dabei wird die Stadt zum Großteil zerstört. Im nächsten Jahr folgte ein weiteres Beben in der Region.
2004, 03. JanuarEine ägyptische Passagiermaschine der Fluggesellschaft Flash Airlines vom Typ Boeing 737 stürzt mit 148 Menschen an Bord in das Rote Meer.
2004, 05. FebruarEin Erdbeben der Stärke 7,0 in Papua, Indonesien. 37 Tote.
2004, 18. FebruarAn die 295 Menschen, davon etwa 200 Rettungsarbeiter, kommen in Neyshabur (Iran) durch den Brand eines Güterzugs ums Leben.
2004, 24. FebruarMarokko. Erdbeben der Stärke 6,3 mit Epizentrum in der Straße von Gibraltar. 600 Tote
2004, 24. FebruarBurundi. Erdbeben der Stärke 4,7. 3 Tote
2004, 11. MärzBei einer Serie von Bombenanschlägen islamischer Fundamentalisten sterben in Madrid 191 Menschen. Annähernd 1.500 Menschen werden teils schwer verletzt
2004, 14. MaiEin Passagierflugzeug vom Typ Embraer Brasilia M 120 der regionalen brasilianischen Fluggesellschaft Rico Linhas Aereas stürzt etwa 16 km kurz vor der Landung in Manaus in ein schwer zugängliches Regenwaldgebiet am Amazonas. Alle 30 Passagiere und die 3 Besatzungsmitglieder sterben, darunter eine Bundesrichterin
2004, 18. MaiUrumqi autonome Region Xinjiang Uygur, Volksrepublik China, eine aserbaidschanische Iljuschin Il-76 stürzt kurz nach dem Start ab. 7 Tote
2004, 25. JuniIm nördlichen Iran explodieren zwei Tankwagen nach einem Zusammenstoß. Dadurch geraten mehrere Reisebusse in Brand; über 70 Personen kommen ums Leben
2004, 30. JuliBei einer Gasexplosion in Belgien sterben 16 Menschen
2004, 01. AugustBeim Brand eines Supermarktes in Asuncion (Paraguay) sterben 215 Menschen
2004, 26. AugustVon der Wiehltalbrücke stürzt ein mit Benzin beladener Lastwagen, wobei der Fahrer den Tod findet. Durch die Hitze des Brandes wird die Brücke schwer beschädigt und bleibt bis zum 7. Oktober 2004 vollständig gesperrt. Bei diesem Unfall entsteht ein Sachschaden von 32 Millionen Euro. Es dürfte sich um den teuersten Verkehrsunfall gehandelt haben, der sich je in Deutschland ereignete
2004, 01. SeptemberBei der Geiselnahme von Beslan in einer Schule in Nordossetien starben 365 Menschen
2004, 20. OktoberDas stärkste Erdbeben im norddeutschen Raum seit Beginn der seismischen Messungen erreicht morgens kurz vor neun Uhr den Wert von 4,5 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Das Epizentrum liegt in 4500 Meter Tiefe in der Gegend von Neuenkirchen bei Soltau
2004, 23. OktoberBeim schwersten Erdbeben seit über 70 Jahren mit der Stärke 6,8 auf der Richterskala sterben in Nordjapan über 20 Menschen, etwa 1500 werden verletzt
2004, 28. NovemberBeim schwersten Grubenunglück in der Volksrepublik China seit Jahren werden in der Chenjiashan-Grube nahe Tongchuan in der Provinz Shaanxi 166 Bergleute ohne Hoffnung auf Rettung eingeschlossen. Angehörige reagieren mit heftiger Kritik, da jahrelang auf die Gefahren hingewiesen worden ist
2004, 02. DezemberEin Taifun rast über die Philippinen. Ca. 1000 Tote
2004, 26. DezemberEin schweres Erdbeben im Indischen Ozean der Stärke 9,0 und die nachfolgenden Tsunamis verwüsten Dörfer und Städte an den umliegenden Küsten. Bei dem Unglück sterben ca. 228.000 Menschen, Millionen werden obdachlos. Allein in Indonesien sterben über 130.000 Menschen, über 25.000 werden noch vermisst. Sri Lanca ca. 31.000 / 4000, Indien über 10.000/ über 5000, Thailand über 5000 / 2800, Somalia 298, Birma 90, Malediven 82 / 26, Malaysia 68, Tansania 10, Seychellen 2, Bangladesch 2, Kenia 1 Toter. Es ist die bisher schlimmste Tsunamikatastrophe in der Geschichte.
2004, 31. DezemberNach dem Zünden einer Silvesterrakete in einer Discothek in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires kommt es zu einem Brand, in dem etwa 180 Menschen sterben und ca. 400 weitere verletzt werden
2005, 27. JanuarLos Angeles, USA. Bei einem Zugunglück sterben elf Menschen. Über 180 Personen werden verletzt.
2005, 10. FebruarZwischen 140 und 500 Todesopfer sind bei einem Staudammbruch aufgrund tagelanger Regenfälle im pakistanischen Shadi Kor zu beklagen.
2005, 22. FebruarErdbeben der Stärke 6,4 mit Epizentrum in Sarand (Iran): 420 Tote.
2005, 22. FebruarNach anhaltenden Schneefällen werden bei mehreren Lawinen im pakistanischen und indischen Teils Kaschmirs sowie Afghanistan mehr als 1000 Menschen getötet.
2005, 24. FebruarDie berühmten Wissower Klinken der Kreideküste auf der Insel Rügen nördlich von Sassnitz stürzen verwitterungsbedingt in die Ostsee
2005, 19. MärzBei Lohme (Insel Rügen) bricht die Steilküste auf 100 m Länge und 200 m Breite ab. Ein Betreuungsheim für Suchtkranke entgeht nur knapp einer Katastrophe. Die Bruchkante verläuft nur 2,5 m vor dem Haus
2005, 22. MärzIn dem US Staat Minnesota läuft der Schüler Jeffrey Weise der örtlichen Highschool Amok. Er erschiesst zuhause zuerst seinen Grossvater und dessen Lebensgefährtin, führte danach das Massaker in der Schule weiter. Fazit: 10 Tote, inklusive dem Täter
2005, 28. MärzSumatra. Erdbeben Tötet mehrere 1000 Menschen
2005, 04. JuniBei einem Brand im Frejus-Tunnel sterben zwei Menschen
2005, 02. JuliSchweres Zugunglück im Pinzgau/Österreich auf der Pinzgaubahn mit 2 Toten
2005, 07. JuliTerroranschlag in Form von mehreren Explosionen in Londoner Verkehrsmitteln (U-Bahnen und Busse); es gibt 55 Tote und über 700 Verletzte
2005, 21. Juli14 Tage nach den Terroranschlägen von London kommt es in London erneut zu einem Zwischenfall
2005, 23. JuliTerroranschläge von der Terroristenorganisation Al-Qaida in Scharm el Scheich/Ägypten. Mindestens 88 Menschen sterben
2005, 02. AugustToronto, Ontario, Kanada: Eine aus Paris kommende Maschine der Air France vom Typ A340-300 schiesst während eines Unwetters bei der Landung in Toronto über die Landebahn hinaus und geht in Flammen auf. Alle Passagiere überleben
2005, 08. AugustBerlin, Deutschland. Bei einem Brand in einem überwiegend von Ausländern bewohnten Mehrfamilienhaus im Stadtteil Moabit kommen acht Menschen ums Leben. In Anbetracht der hohen Opferzahl sieht die Feuerwehr die Ereignisse in der Ufnaustraße 8 als zweitschwerste Brandkatastrophe in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg an.
2005, 14. AugustEine Boeing 737–300 der zypriotischen Fluggesellschaft Helios Airways stürzt in der Nähe von Athen ab. Alle 121 Menschen an Bord sterben
2005, 16. AugustBei einem Flugzeugabsturz in Venezuela sind alle 160 Insassen des Passagierjets ums Leben gekommen. Der Fluggesellschaft West Caribbean Airlines zufolge zerschellte die McDonnell Douglas MD-82 in der Umgebung von Machiques im westvenezolanischen Staat Zulia
2005, 22. AugustIn der Nacht vom 22.-23. August ereignet sich in der Schweiz eine grosse Flutkatastrophe. 6 Menschen kommen in Schlammlawinen oder im Wasser um. Betroffen sind vor allem das Berner Oberland mit den Städten Meiringen, Brienz, Interlaken und Thun sowie das Dorf Oey im Diemtigtal, ferner noch die Stadt Bern selbst.
2005, 28. AugustIn den USA verwüstet der Hurrikan Katrina die Küstenregionen des Golfes von Mexico. In New Orleans kommt es zu Dammbrüchen, worauf hin die Stadt zu ca. 80 % überschwemmt wird. Es wird von über 1000 Toten ausgegangen
2005, 29. AugustDer Hurrikan Katrina trifft auf New Orleans/Louisiana und Mississippi und führt dort zu schweren Überschwemmungen. Tausende Menschen sterben
2005, 05. SeptemberTirol. Bei einem Seilbahnunglück im Gletscherskigebiet von Sölden kommen neun deutsche Touristen ums Leben, als ein Transporthubschrauber der auf dem Weg zur Bergstation war, einen Betonkübel verlor, der eine Gondel traf und mit in die Tiefe riss
2005, 06. SeptemberTaifun Nabi verwüstet die japanische Insel Kyûshû
2005, 08. OktoberBei einem Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala in der Grenzregion zwischen Pakistan und Indien nahe Islamabad werden mehr als 41.000 Menschen getötet; besonders betroffen ist Kaschmir
2005, 23. AugustHurrikan Katrina zerstört im August 2005 erreicht die Stufe 5 und gilt nach ihrem Wüten in Florida, Luisiana, New Orleans , Georgia, Alabama und am Mississippi zur verheerendsten Naturkatastrophe in der Geschichte der USA. Der Orkan hatte sich am 23. August 2005 während der atlantischen Hurrikansaison 2005 über den Bahamas gebildet und zunächst Florida als gemäßigter Hurrikan der Stufe 1 überquert. Über dem Golf von Mexiko hatte Katrina dann an Sträke gewonnen und war als drittstärkster je gemessener Hurrikan, der je die USA getroffen hatte bei New Orleans auf Land getroffen und hatte dort erhebliche Schäden verursacht. Etwa 1800 Menschen starben.
2005, 21. OktoberHurrikan Wilma wütet über der mexikanischen Halbinsel Yucatán
2005, 13. NovemberNach dem Chemieunfall von Jilin muss die Stadt Jilin teilweise evakuiert werden. Der Songhua Jiang, ein Fluss der die Region mit Trinkwasser versorgt, wird verseucht
2005, 25. NovemberSchneechaos im Münsterland, innerhalb von 24 Stunden fallen 30 bis 50 Zentimeter Schnee. 250.000 Menschen sind ohne Strom
2005, 05. DezemberErdbeben am Tanganjikasee, Kongo
2005, 10. DezemberEin Flugzeug der Fluggesellschaft Sosoliso verfehlt bei der Landung in Port Harcourt (Nigeria) die Landebahn und geht in Flammen auf; 103 Menschen kommen ums Leben, nur sieben überleben
2006, 02. JanuarBei dem Einsturz einer Eishalle in Bad Reichenhall werden 15 Menschen getötet und mehrere verletzt. Zeitgleich werden bei einem Lawinenunglück 3 Menschen getötet.
2006, 03. FebruarRotes Meer, Fährunglück: Die Fähre Al-Salam Boccaccio 98 sinkt mit 1300 Menschen an Bord.
2006, 17. JuliAn der indonesischen Insel Java löst ein Seebeben einen Tsunami aus, bei dem über 700 Menschen sterben.
2880, 16. MärzDer Planetoid 1950 DA könnte möglicherweise mit der Erde kollidieren

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